Behandlungsablauf

Erstkonsultation / Fallaufnahme
Jeder Mensch ist individuell, jede Krankheit auch. In der klassischen Homöopathie ist es weniger wichtig, welchen Namen eine Krankheit hat, sondern wie sie sich bei Ihnen konkret äussert. Um also das Wesen des Patienten und seiner Krankheit zu verstehen ist eine ausführliche Erstkonsultation erforderlich. Der Zeitaufwand dafür ist etwa 2 Stunden.

Wichtige Informationen dabei sind für mich:

- Welches sind Ihre Beschwerden?
- Wie äussern sie sich?
- Wann treten sie auf?
- Was bringt Besserung oder Verschlimmerung?
- Seit wann haben Sie die Beschwerden?
- Sind sie von anderen Beschwerden begleitet / Wechseln sie sich mit anderen Beschwerden ab?
- Haben Sie sich persönlich durch die Beschwerden verändert, und wie? (Fühlen Sie sich seither z.B. gereizt, müde, schreckhaft…)
- Wie sind Ihre Lebensgewohnheiten? (Schlafen, Essen, Verdauung etc)

Weitere unentbehrliche Informationen sind die Vorgeschichte des Patienten, seine Kindheit, bisherige Krankheiten, Kinderkrankheiten und Impfungen. Ausserdem können auch Familienkrankheiten einen grossen Einfluss haben. Darum erhält der Patient vorgängig einen Fragebogen, den er schriftlich ausgefüllt zur Erstkonsultation mitbringen muss.

-> Den Fragebogen können Sie hier herunterladen [684 KB] .

Auswertung/ Mittelfindung
Nachdem wir in einem langen Gespräch all diese Informationen zusammen-getragen haben, mache ich mich in den nächsten Tagen im stillen Kämmerlein an die Auswertung und schlage sie in der Fachliteratur nach („Repertorisieren“). Dies nimmt einige Zeit in Anspruch. Sie erhalten Ihr homöopathisches Mittel anschliessend per Post zugeschickt mit einer Anleitung, wie das Mittel einzunehmen ist.

Folgekonsultationen
Weitere (kürzere) Konsultationen erfolgen in der Regel in Abständen von 3 - 8 Wochen, um den Heilungsverlauf sorgfältig zu überwachen. Alle Veränderungen (und seien sie noch so unscheinbar für den Patienten) sind dabei wichtig und werden bei der Ausarbeitung des Folgemittels mitberücksichtigt.

Chronische Krankheiten bei Erwachsenen bessern oft in kleinen Schritten und verlangen viel mehr Geduld als akute Krankheiten bei Kindern, welche noch nicht so viele Therapien durchmachen mussten.